News

10.07.2019


Strassenbäume und grosszügige Baumscheibe (Bild Max Ruckstuhl / Grün Stadt Zürich)

Wenn es draußen heiß ist, fliehen die Menschen aus den Städten, weil es auf dem Land oder an Gewässern kühler ist als in den zubetonierten Häuserschluchten. Deshalb investieren immer mehr Städte in die sogenannte Hitzevorsorge. Beitrag und Gespräch mit dem Landschaftsarchitekten Carlo Becker auf Schweizer Radio SRF 1.

21.06.2019

Hier geht's zum Interview:

21.06.2019

Wie die Abteilung Natur, Jagd & Fischerei (NJF) des Kantons Luzern in einer Medienmitteilung vom 21. Juni 2019 mitteilte, hat die kantonale Wildhut südlich von Malters einen männlichen Jungluchs wieder ausgewildert. Das verwaiste Tier wurde im Herbst 2018 im Keller eines Gebäudes in Malters aufgefunden und anschliessend zur Betreuung in den Tierpark Goldau gebracht. Ob sich der mit einem Senderhalsband bestückte Luchs in der wiedergewonnenen Freiheit durchsetzen kann, bleibt abzuwarten.

Zur Medienmitteilung

19.06.2019

Am Dienstag, 18. Juni 2019, traffen sich die Exkursionsleiterinnen Anita Schweizer (Zürich) und Stephie Burkart. Die beiden  entführte Anita Schweizer vom Projekt StadtWildTiere eine sehr interessierte Gruppe von Luzernerinnen und einem Luzerner auf einen Abendspaziergang und zeigte kleine Wildnisorte mitten in im Luzerner Würzenbachquartier. "Mir hat das ganz neue Einblick in mein Wohnquartier gegeben", erzählt eine Exkursionsteilnehmerin.

 

08.06.2019

Dunkle Nacht im nördlich von Neuchâtel gelegenen Val-de-Ruz zwischen Mitternacht und 4.45 Uhr. Das Projekt, in welchem die öffentliche Beleuchtung während der Nacht ausgeschaltet wird, ist beschlossene Sache und wird nun schrittweise umgesetzt. Coffrane ist das erste Dorf im Tal, welches das neue Lichtregime seit dem 10. Mai umsetzt. Val-de-Ruz (16 900 Einwohner/innen, 124 km2) ist die erste Gemeinde der Schweiz, welche diese Massnahme zum Schutz der Nacht durchführt. 

Wird sich diese Änderung beim künstlichen Licht auf die freilebende Fauna auswirken? Ein lokales "Nos voisins sauvages"-Projekt ist zur Zeit am Entstehen, welches mit Citizen Science, also unter Mitwirkung der Bevölkerung, die Auswirkungen auf die Fauna beobachten. Parallel zum Citizen Science-Projekt ist eine wissenschaftliche Untersuchung in Zusammenarbeit mit der Haute école du paysage, d’ingénierie et d’architecture de Lullier geplant.

Mit dem Projekt "Nos voisins sauvages" sollen die einheimischen Wildtiere, die vor unserer Haustür leben, sichtbar gemacht werden. Die Plattform bietet zudem viele Informationen zu einheimichen Wildtieren. Die Bevölkerung ist aufgerufen, Wildtierbeobachtungen auf der Plattform zu melden. 

08.06.2019


© Nadja Schärli / Luzerner Zeitung

Neben gestalteten und kultivierten Flächen findet man in der Stadt auch kleine verwilderte Orte. Laub- oder Asthaufen, Trockenmauern, Heckensäume oder sich selbst überlassene Gartenecken sind Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Das Projekt «StadtWildTiere» will auf solche Lebensräume aufmerksam machen und sucht deshalb «StadtWildnis»-Orte in Luzern.

Aktion "Kleine StadtWilnis" in Luzern:

Artikel zum Thema in der Luzerner Zeitung vom 2.6.2019

01.06.2019

Die Meldeplattformen StadtWildTiere und Wilde Nachbarn erweitern ihr Angebot mit einem Fotofallenverleih. Wildtierkameras stellen eine tolle Möglichkeit dar, um mehr über unsere tierischen Nachbarn zu erfahren und spannende Bilder von ihnen zu erhalten. Um jedem interessierten Naturliebhaber die Möglichkeit zu bieten, seine Umgebung mithilfe von Wildtierkameras zu erkunden, bieten wir ab sofort solche Fotofallen zur Miete an.

Zum Fotofallenverleih

16.05.2019

In der Sendung «Treffpunkt» vom 16. Mai 2019 schauen wir auf Beispiele im Bereich der Naturwissenschaften. Ohne die sogenannte Citizen Science, ohne den Einsatz von Freiwilligen, wären viele Forschungs-Projekte gar nicht möglich betont Sandra Gloor. Die Wildtierbiologin, Projektleiterin der Meldeplattformen StadtWildTiere und Wilde Nachbarn, erzählt, was sie aus den protokollierten Wildtierbeobachtungen in den Städten für Schlüsse zieht und wie sie mit dem gezielten Einsatz von Freiwilligen beispielsweise mehr über das Verhalten von Eichhörnchen in den Städten erfahren kann.

Link zur Sendung

07.05.2019

© Martin Goebel / stadtwildtiere.ch

In England findet diese Woche die “Hedgehog Awareness Week” statt. Dabei wird der Fokus ganz auf den Igel und dessen Lebensraumansprüche gelegt. Machen Sie mit und gestalten Sie Ihre Umgebung igelfreundlich. Vor der eigenen Haustüre kann man viel für die kleinen Fussgänger machen.

Gestalten Sie Ihren Garten igelfreundlicher indem Sie:

  • sicherstellen, dass Ihr Garten für Igel zugänglich ist. Ein Durchgang von 10 cm reicht den Igeln schon, um reinzukommen.
  • einen Ast- oder Laubhaufen für Igel erstellen.
  • Gefahren im Garten, wie herumliegende Netze, entfernen oder entschärfen, indem Sie Fallen, wie Lichtschächte, mit Ausstiegshilfen versehen.
  • einen Komposthaufen anlegen.
  • keine Pestizide und andere Gifte einsetzen.
  • einheimische Pflanzen ansähen oder setzen und damit die Insektenvielfalt, die Nahrungsgrundlage der Igel, fördern.

Weitere Informationen zum Igel finden Sie im Artporträt.

Melden Sie Ihre Igelbeobachtungen und helfen Sie bei der Erforschung der Igel im Siedlungsraum.

06.05.2019


Erdhummel (© Cornelia Hürzeler / stadtwildtiere.ch)

Das Artensterben beschleunigt sich fortwährend und ist bereits 10- bis 100-mal höher als im Durchschnitt der vergangenen 10 Millionen Jahre. Insgesamt sind 0,5 bis 1 Million von rund 8 Millionen Arten gefährdet, warnt der Weltbiodiversitätsrat IPBES am Montag im ersten globalen Bericht zum Zustand der Biodiversität und der Ökosystemleistungen. 

Der Weltbiodiversitätsrat ist ein Gremium der Uno mit Sitz in Bonn. Im Mai 2019 gehören ihm 132 Staaten an. Mit eindringlichen Worten und detaillierten Fakten weist der Rat auf die prekäre Situation der Biodiversität weltweit hin. 

IPBES-Bericht, 6. Mai 2019 (in Englisch und Französisch)

In der Schweiz versuchen die Umweltverbände mit zwei Eidgenössischen Volksinitiativen die Politik zu einem schnelleren und effektiveren Handeln für den Schutz und die Förderung der Biodiversität zu bewegen.

Biodiversitäts-Initiative Schweiz

Landschafts-Initiative Schweiz

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