Agenda

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22. Oktober 2020

Donnerstag, 22. Oktober 2020, 20 – 21.30 Uhr

Die Stadttauben (= Strassentauben) sind weltweit in jeder grösseren Stadt allgegenwärtig und meist wenig beliebt. In Luzern ist die Stadttaube seit über 100 Jahren heimisch und seit 50 Jahren so zahlreich, dass sie als Plage gilt. So wurde 2001 das Projekt «Stadttauben Luzern» lanciert mit dem Ziel, den Taubenbestand zu reduzieren. Der Vortrag gibt Einblick in die Lebensweise der Stadttaube und ihre Herkunft. Es wird aufgezeigt, weshalb Tauben vielerorts zur Plage werden und mit welchen Lösungsansätzen die Menschen darauf reagieren. Ausserdem wird das Projekt «Stadttauben Luzern» vorgestellt.

Organisator: BirdLife Luzern
Treffpunkt: 20 Uhr, Natur-Museum Luzern, Kasernenplatz 6, Luzern
Leitung: Monika Keller, Umweltschutz Stadt Luzern
Kosten: Kollekte
09. Juni 2020 - 11. April 2021

Nicht nur Menschen leben in der Stadt. Gärten, Mauerritzen, Kanalschächte, Baumkronen, Flachdächer, aber auch ungenügend gesicherte Abfälle bieten eine Fülle von günstigen Lebensraumbedingungen für eine Vielzahl von Wildtieren. Diese haben in der Stadt eine zweite Heimat gefunden.

Die Ausstellung zeigt, wer sich in unseren Gärten und auf den Dächern tummelt. Sie sensibilisiert für die Bedürfnisse und zeigt auf, wie das Zusammenleben mit unseren wilden Mitbewohnern funktionieren kann.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit den Träger von StadtWildTiere Luzern: Natur-Museum Luzern, Umweltschutz Stadt Luzern, Ornithologische Gesellschaft Luzern OGL, Birdlife Luzern, WWF Luzern, Pro Natura Luzern.

Hier geht es zum Natur-Museum Luzern

Organisator: Natur-Museum Luzern und Projektträger StadtWildTiere Luzern
© Bea Schmuckli / stadtwildtiere.ch
09. Juni 2020 - 11. April 2021
Inhalt der Ausstellung

Man muss genau hinschauen. Die Zauneidechse lebt meist im Verborgenen. Sie liebt Asthaufen, Altgrasflächen, sonnengewärmte Sandhaufen – und natürlich fette Käfer, die ihr vor die Nase laufen. Doch nichts ist in Ordnung: Die Zauneidechse steht auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten. In unserer stark genutzten Umwelt verschwinden ihre Lebensräume. In einem grossen Artenförderprojekt gibt die Albert Koechlin Stiftung daher Gegensteuer und ruft auch die Bevölkerung zur Mithilfe auf.

Story-Einblick 1 in die Vorbereitungen der Ausstellung, 1. April 2020

Das Natur-Museum Luzern ist wegen dem Corona-Virus geschlossen. Das hindert die Zauneidechsen jedoch nicht, langsam aus ihrer Winterruhe zu kommen und aktiv zu werden. Genauso verhält es sich mit uns, welche die Ausstellung zur Zauneidechse erarbeiten. Geplant war die Eröffnung Mitte Mai 2020 – Corona meint, es werde später! Dennoch: Hinter den Kulissen ist schon fast alles fertig produziert – so beispielsweise drei Mix-Max-Würfel zur Erkennung einheimischer Eidechsenarten (vgl. Bild von Alpha Sign). Gleich wie die im Sand vergrabenen Eier der Zauneidechse warten wir nun drauf, bis die Temperatur zum Ausbrüten stimmt, damit wir die Ausstellung fertig stellen und dem Publikum übergeben können. «Wir» sind ein interdisziplinäres Team von Reptilienfachleuten, Museumsleuten, Szenografen und Spezialfirmen, die spezifische Bauteile der Ausstellung anfertigen (Text Britta Allgöwer, Direktorin Natur-Museum Luzern).

Organisator: Natur-Museum Luzern und Albert Koechlin Stiftung

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