Blog “Natur zu Hause”

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Aussaat in Töpfchen im Frühling

Balkongarten: Wer früh sät, geniesst im Sommer

Der April ist für die Gärtnerin ein zentraler Monat. Denn jetzt legt sie den Samen für die spätere Blütenpracht und eine reichliche Ernte. Im Balkongarten soll ein bunter Mix aus Küchenkräutern, Gemüse, Blumen und Wildpflanzen Platz finden, der auch Wildbienen und Schmetterlinge anlockt. Wenn ich dann im Sommer in meinem grünen Dschungel sitze und von den selber gezogenen Sardegna-Tomaten nasche, bin ich glücklich, im Frühjahr so zeitig mit der Aussaat begonnen zu haben.
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Spargelspitzen vor grauem Hintergrund

Bringt eine Schwalbe oder ein Spargel mehr Frühlingsgefühl?

Jetzt da wir zu Hause bleiben müssen: Warum nicht nach neuen Rezepten suchen und dann später Freunde und Familie mit unserem kulinarischen Talent überraschen? Und warum sich nicht gleich noch mit lokalen und saisonalen Produkten beschäftigen und dabei ein paar neue Anekdoten kennenlernen? Nun im April könnte man sich mit dem leckeren Spargel (Asparagus officinalis) zuwenden. Spargeln haben zwar eine kurze, aber umso intensivere Saison.
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Ein Feldhase sitzt in einer Blumenwiese

Osterhase, Feldhase und Co.

Dem Osterhasen begegnet man in der Osterzeit auf Schritt und Tritt. Doch wann haben Sie das letzte Mal einen echten Feldhasen beobachtet? Begegnungen mit ihm sind selten geworden, denn er ist in der Schweiz gefährdet und seine Bestandeszahlen sind gebietsweise rückläufig.
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Scharbockskraut

Mach mal Pause: Das Scharbockskraut Ficaria verna

Schmerzt Sie auch der Rücken oder raucht der Kopf nach stundenlangem Arbeiten zu Hause vor dem Computer? Legen Sie eine Pause ein und machen Sie einen kleinen Spaziergang. Entdecken Sie dabei die Natur vor Ihrer Haustür, heute zum Beispiel das Scharbockskraut, welches Sie derzeit (fast) überall finden können.

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Igel mit Halskrause

Abfall und dessen Konsequenzen für Wildtiere

Jährlich landen Tonnen von Abfall in den Strassen, der Landschaft und in den Gewässern der Schweiz [1]. Dies bedeutet nicht nur für die Gemeinden einen beträchtlichen Arbeitsaufwand und eine finanzielle Belastung [2], sondern hat auch Auswirkungen auf die Natur. Wildtiere können davon besonders betroffen sein.
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Schwalbenschwanz auf Blüte

Gärten für unsere wilden Nachbarn

Distelfink, Wildbiene und Co. mögen es vielfältig. Gärten, die nach dem Geschmack unserer wilden Nachbarn gestaltet sind, bieten auch dem menschlichen Auge viel Nahrung. Im naturnahen Garten herrscht ein buntfröhliches Miteinander und Diversität: Die gepflegten Gemüsebeete teilen sich den Platz mit von Insekten umschwirrten Wildstauden, die im Herbst beerentragenden Wildsträucher bilden im Randbereich eine kleine Hecken, eine wilde Ecke mit Brennnesseln und einem Asthaufen schliesst daran an und unter dem Apfelbaum mitten im blühenden Wiesenstück lädt eine Bank zum Verweilen ein.
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Animierte Darstellung eines Coronavirus

Die Herkunft des Coronavirus: Wildtiere

Seit gut zwei Monaten beschäftigt es uns fast ununterbrochen: das Coronavirus, welches von der WHO auf den Namen Sars-CoV-2 getauft wurde und welches die Krankheit Covid-19 (Coronavirus disease 2019) verursacht. Sein geographischer Ursprung ist Wuhan, eine zentralchinesische Stadt in der Provinz von Hubei, in der etwa 11 Millionen Menschen leben. Es wird angenommen, dass das Virus höchstwahrscheinlich auf einem Fisch- und Meeresfrüchte-Markt zum ersten Mal von Wildtieren auf den Menschen übertragen wurde. Auf dem Markt wurden nebst Fischen auch Fledermäuse, Schlangen und weitere Wildtiere gehandelt. Seither wurde das Virus von Mensch zu Mensch übertragen.