Gemeine Seidenbiene
Colletes daviesanus

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Die Gemeine Seidenbiene auf weiss-gelbe Kamilleblüte
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Solitäre Art. Nistet in selbstgegrabenen Nester in Lößwänden, in lockerem Sand- und lehmverfugtem Gemäuer oder Ziegeln mit Löchern. Die Nester haben einen Durchmesser von etwa 5mm, sind fast horizontal und verzweigen sich häufig. Oft nisten mehrere hunderte oder tausende Tiere nebeneinander. Besucht ausschließlich Korbblütler (Asteraceae), ab Juli vor allem Rainfarn (Tanacetum vulgare), Schafgarbe (Achillea) und geruchlose Kamille (Tripleurospermum inodorum).

Erkennungsmerkmale

Die Gemeine Seidenbiene ist mittelgroß mit braun bepelztem, gewölbtem Brustteil (Thorax) und mit auffälligen hellen/weißen Hinterleibsbinden. Hinterleib wespenartig zugespitzt. Kopf und Thorax seitlich weißgrau ansonsten gelbbraun behaart. Auffällig ist der wenig behaarte und dadurch glänzend erscheinende Körper.

Gehört zu
Masse

Körperlänge: 7-10 mm

Gefährdungsgrad
Aktivitätszeit

Flugzeit: Juni-September

Lebensraum

Sand-, Kies und Lehmgruben, Sandsteinbrüche, Ruderalflächen, Steilwände & Sandsteingemäuer, Parks & Gärten; Kulturfolger

Der Biologietext wurde mit freundlicher Genehmigung vom Haupt Verlag aus dem Buch Stadtfauna übernommen.

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Fördermaßnahmen

Die Gemeine Sandbiene nistet in Steilwänden. Sie kann mittels künstlichen Nistwänden aus Lehm und Ton gefördert werden.

Eine Bepflanzung mit Korbblütlern wie Rainfarn und Schafgarbe stellt der Wildbiene wichtige Pollenquellen zur Verfügung.

Gemeine Seidenbienen nisten oft in alten Hauslehmwänden, wie es sie heute nur noch selten gibt. Diese können mit künstlichen Nisthilfen bestehend aus Lehmwänden in Tonziegel nachgeahmt werden.
Die Schafgarbe ist eine Nahrungsquelle für die Gemeine Seidenbiene.

Beobachtungstipps

Die Gemeine Seidenbiene kann an den bevorzugten Pflanzen wie Korbblütlern, Rainfarn und Schafgarbe beobachtet werden.

Rainfarnblüten werden von der Gemeinen Seidenbiene gerne besucht.
Die Gemeine Seidenbiene auf einer Rainfarnblüte.

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